Vapes:
Sie sind bunt, süß und locken in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen.
Sie sind taschengeldfreundlich, leicht verfügbar und auf Social Media als Lifestyle-Accessoire dauerpräsent.
Sie erlauben den diskreten Konsum – immer und überall – und kommen mit dem Versprechen daher, weniger schädlich als herkömmliche Zigaretten zu sein.
Einweg E-Zigaretten, auch Vapes genannt, erfreuen sich insbesondere unter Jugendliche und jungen Erwachsenen wachsender Beliebtheit.
Der Kurzworkshop „Vape Check-Time“ (Durchführung benötigt mindestens 3 Unterrichtsstunden) richtet sich an die Jahrgangsstufen 6-8 (ab 12 Jahren) und bietet acht altersgerechte Methoden zur Wissensvermittlung rund um das Thema Vaping.
Neben einer kleinen Stoffkunde werden Gesundheitsrisiken und Safer-Use-Strategien sowie die ökologische Dimension vermittelt. Die Teilnehmenden werden eingeladen, die mögliche eigene Faszination für den „Vape-Trend“ gemeinsam zu reflektieren.
Der Workshop zielt darauf ab, einen kritischen Standpunkt gegenüber E-Zigaretten zu vermitteln und Nichtkonsumierende in ihrer Haltung zu stärken. Außerdem möchte er Konsumierende mit dem nötigen Wissen und den Fähigkeiten ausstatten, eigenverantwortliche und bewusste Entscheidungen zu treffen.
Seit Herbst 2025 besteht das Angebot der Vape Prävention durch die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention der Stiftung St. Vincenzhaus. Die „Vape-Check-Time“ ist als Pilotprojekt in einigen Klassen des Landkreises Cloppenburg gestartet und die Nachfrage ist groß.


